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Seit 1987 verfasse und gebe ich den SWISSMASTER heraus.
 
Dieser Wirtschafts- und Finanzmarktdienst über Aktien (Indizes, zeitweise auch Einzelaktien), Zinsen, Währungen (EUR/USD, USD/CHF und EUR/CHF sowie auf Wunsch auch andere Devisenpaare) und Commodities (wie Öl und Gold) gibt ehrliche und zuverlässige Empfehlungen und Prognosen ab. Zudem bin ich unabhängig und nur Ihnen als Kunden gegenüber verantwortlich.
 
Wo sonst ist das noch der Fall? Nein, sicherlich nicht bei Banken ... überlegen Sie mal , ob Sie ehrlichen Support erhalten.

Das Einzige, was Sie aber machen müssen:

LESEN.
 
Ja, es ist so.
 
Ich habe manchmal das Gefühl, dass die heutigen Entscheidungsträger nicht mehr lesen können. Aber es werden ja auch keine unternehmerischen Entscheidungen mehr getroffen. Es wird nur noch das Erbe der Vorgänger verwaltet. Lieber keine Risiken eingehen als einen Fehlentscheid zu verantworten. Zeigen Sie mir, dass ich mich in Ihnen täusche und dass Sie noch ein wahrer Unternehmer sind, der Risiken und Gewinnchancen abzuwägen weiss.

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Nachfolgend einige Aussagen aus unseren letzten SWISSMASTER (aktuell zuoberst, aber nur Headlines, nicht der ganze Text vom SWISSMASTER):
 
Noch läuft die Haussephase weiter, die finale Kaufpanik folgt erst noch. Und danach? Siehe Grafik. Je nach Risikobereitschaft sollten konservative Anleger langsam beginnen, an das „Danach“ zu denken. Risikobereite Anleger bleiben voll long engagiert. Die lukrativste Börsenphase ist am Laufen. Dazu gehören aber immer wieder kurzfristige Korrekturen. Dies sind bis auf weiteres Kaufgelegenheiten, wie bei Uranaktien. Das untere Ende ist erreicht. Die Kaufwelle startet.
 
Weitere „Schwarze Schwäne“ können sich in Zusammenhang mit „Covid-19“ ergeben. Die Spanische Grippe-Pandemie lief über einen Zeitraum von zwei Jahren von 1918 bis 1920 in vier Wellen ab. Der US-Aktienmarkt stieg in Erwartung des Endes der Pandemie an und erreichte 1919 seinen Höhepunkt. Steigende Inflation und Zinsen begleiteten das Ende der Pandemie, der Aktienmarkt korrigierte stark, er fiel von seinem Höchststand im Jahr 1919 bis zu seinem Tiefpunkt im Jahr 1921 um über -30%. 
 
Weitere Unwägbarkeiten werden in der Steuerpolitik gesehen. Änderungen könnten hier auf die Unternehmensgewinne drücken. Auch die Geopolitik kann Überraschungen bereithalten, insbesondere mit einer neuen aussenpolitischen Ausrichtung unter dem neuen US-Präsidenten Biden, vor allem im Hinblick auf China und wieder zunehmend wohl auch auf Russland.
 
Zusammenhang Zinsanstieg und Verlauf Aktienmarkt: Bei gemächlichem Zinsanstieg steigt Aktienmarkt weiter an.
 
Die schnell voranschreitenden Coronavirus-Impfungen in den USA beginnen sich bereits auf das Konsumverhalten der Privathaushalte auszuwirken. Hierauf deuten aktuelle Zahlen zu den Kreditkartenausgaben der über 72-Jährigen hin, die schon zu einem erheblichen Teil immunisiert wurden. Danach haben diese ihre Ausgaben für Flugreisen im Februar stark ausgeweitet und wendeten zuletzt etwa viermal so viel für Tickets auf wie nach dem Ende der ersten Pandemiewelle im Sommer 2020. In den weniger geimpften jüngeren Altersgruppen ist die Nachfrage im Vormonat dagegen langsamer gestiegen. Insgesamt ist der Weg zur Normalisierung noch weit. Über alle Altersgruppen hinweg wird nicht einmal halb so viel für Flugtickets ausgegeben wie vor der Krise. Dies liegt auch daran, dass die Preise noch nicht wieder ihre alten Niveaus erreicht haben. Die jüngsten Entwicklungen stimmen uns aber zuversichtlich, dass die durch die Pandemie stark belastete Flugbranche von den fortschreitenden Impfungen in besonderem Masse profitieren wird.
 
Die Europäische Zentralbank erklärte: „Ein digitaler Euro würde garantieren, dass die Bürger im Euroraum einen kostenlosen Zugang zu einem einfachen, allgemein akzeptierten, sicheren und vertrauenswürdigen Zahlungsmittel erhalten. Der digitale Euro wäre immer noch ein Euro: wie Banknoten, aber digital. Es wäre eine elektronische Geldform, die vom Eurosystem (der EZB und den nationalen Zentralbanken) ausgegeben wird und allen Bürgern und Unternehmen zugänglich ist. Ein digitaler Euro würde Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen. Das Eurosystem wird weiterhin sicherstellen, dass Sie im gesamten Euroraum Zugang zu Euro-Bargeld haben. Ein digitaler Euro würde Ihnen eine zusätzliche Wahlmöglichkeit bei der Bezahlung geben und dies vereinfachen, was neben Bargeld auch zur finanziellen Eingliederung beiträgt.“
 
In den USA fordern viele Stimmen einen digitalen Dollar, um mit Chinas Yuan zu konkurrieren. Der US-Dollar ist jedoch bereits die Weltreservewährung. Er wird nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in mehr als 80% der globalen Transaktionen verwendet, während der Yuan in weniger als 4% verwendet wird. Die meisten Zahlungen und Überweisungen sind bereits elektronisch. Der Euro ist die am zweithäufigsten verwendete Währung und wird hauptsächlich elektronisch überwiesen. Man kann sagen, dass der US-Dollar und der Euro bereits „digital“ sind.
 
Die Zentralbank würde fast alle Transaktionen in einer Währung kontrollieren und über alle Informationen darüber verfügen, wie Einlagen und Ersparnisse gehalten werden. Die schrittweise Einführung der digitalen Währung der Zentralbank würde erhebliche Risiken für den Datenschutz mit sich bringen, aber auch Bedenken hinsichtlich der Kontrolle der Höhe der Ersparnisse und ihrer Form durch die Zentralbank. Eine Zentralbank, die alle Transaktionen kontrolliert und festhält, wie Ersparnisse gehalten werden, kann diesen Ersparnissen auch entgegenwirken, indem sie sie geldpolitisch „auflöst“. Das wichtigste Risiko einer digitalen Währung besteht darin, dass sie den Zentralbanken unbegrenzte Macht geben würde, die Geldmenge zu erhöhen und sie dorthin zu lenken, wo die Regierung dies wünscht.
 
Die digitale Währung würde die Banken als Vermittler im geldpolitischen Übertragungsmechanismus eliminieren. Diese „Bremsen“ sind und waren unerlässlich, um die Inflation und die übermässige staatliche Kontrolle der Geldschöpfung einzudämmen. Die Geldschöpfung ist niemals neutral und kommt den ersten Empfängern von neu geschaffenem Geld, den Regierungen, überproportional zugute, während die letzten Empfänger, Sparer und Reallöhne massiv verletzt werden. Die digitale Währung würde nicht nur die Schleusen für ein viel höheres Geldmengenwachstum öffnen, sondern auch alle Mechanismen zerstören, die verhindern, dass neues Geld vollständig von den politischen Ausgaben absorbiert wird und die Kaufkraft von Gehältern und Löhnen untergräbt. Im Wesentlichen kann eine digitale Währung der Zentralbank der Traum eines Zentralplaners sein, der das ultimative Instrument für die Enteignung von Reichtum und die Übernahme der Kontrolle über eine Wirtschaft darstellt, um sie vollständig in die Hände der Regierungen zu legen. Eine digitale Währung könnte das Risiko eröffnen, alle Kontrollen der Staatsausgaben zu beseitigen, da die Politiker die ersten Empfänger aller neu geschaffenen Gelder wären und dies ohne Haushaltskontrolle tun könnten. Daher könnte eine digitale Währung ein gefährliches Instrument für die Verstaatlichung der Wirtschaft sein. 
 
Wenn Banken und der Kreditmechanismus aus der Übertragung der Geldpolitik gestrichen werden, steigt das Risiko der Inflation und der Zerstörung der Kaufkraft der Währung massiv an. Dies würde den Nachfrageteil des Kreditmechanismus als Bremse für die Inflation beseitigen. Der Leser kann sagen, dass die Zentralbanken unabhängig sind und dass diese Unabhängigkeit die Regierungen daran hindert, die gesamte Geldmenge zu verdrängen und unbegrenztes Risiko einzugehen. Leider wird die Unabhängigkeit der Zentralbanken zunehmend in Frage gestellt, und die Geldpolitik hat sich von einem Instrument zur Durchführung von Strukturreformen zu einem Instrument zur Vermeidung dieser Reformen entwickelt. Eine digitale Währung kann nur dann eine gute Idee sein, wenn die Zentralbanken keine Macht bei der Erhöhung der Geldmenge hatten, wenn sie klare und unzerbrechliche Regeln in Bezug auf ihre Politik hatten und Ermessensmassnahmen unmöglich waren. Die einzige Möglichkeit, wie eine digitale Währung für Sparer und Reallöhne funktionieren würde, besteht darin, dass es eindeutige Beweise dafür gibt, dass sie nicht von den Zentralbanken kontrolliert wird, was die immer stärkere staatliche Kontrolle der Wirtschaft bremst. Dies ist leider nicht der Fall.
 
Eine digitale Währung der Zentralbank würde alle verbleibenden Grenzen der staatlichen Kontrolle der Wirtschaft beseitigen.
 
Die Risiken einer digitalen Währung sind enorm. Die Privatsphäre könnte verschwinden und die Grenzen der Staatsausgaben würden beseitigt. Schlimmer noch, die Macht der Regierungen, zu entscheiden, wer und warum neue Token dieses Geldes erhalten, wäre unangefochten. In der heutigen Welt sollten wir nicht einmal über ein Instrument diskutieren, das das Tor öffnen kann, um den Regierungen noch mehr Macht und Kontrolle über Wirtschaft, Löhne und Ersparnisse zu geben.
 

Wenn Gold in Handelszentren wie London gelagert wird, so kann es leichter für Swaps und andere Geschäfte verwendet werden. Doch nach Ansicht der Deutschen Bundesbank ist die Lagerung auf heimischem Boden sicherer. Der polnischen Zentralbank zufolge sind Zentralbanken bestrebt, ihre Goldlagerstätten zu diversifizieren, um geopolitische Risiken zu begrenzen. Ein weiteres wichtiges Warnsignal ist die Tatsache, dass einige europäische Länder nach der Grossen Finanzkrise erhebliche Teile ihrer Goldbarren umgeschmolzen haben, damit sie den Standards der Großhandelsbranche entsprechen (London Good Delivery). Deutschland, Frankreich, Schweden und Polen haben dies offiziell vermeldet. Ihre Goldreserven sind nun für die internationale Abwicklung bereit. Schon seit dem Jahr 2009 führt die französische Zentralbank ein ehrgeiziges Programm zur Verbesserung der Qualität ihrer Goldreserven durch. Ziel ist es sicherzustellen, dass alle ihre Goldbarren den Standards der London Bullion Market Association (LBMA) entsprechen, damit sie auf dem internationalen Markt gehandelt werden können. In dieser Hinsicht ist Europa auf einen kommenden Goldstandard viel besser vorbereitet als die USA. Denn der Grossteil des amerikanischen Goldes entspricht nicht den geltenden Industriestandards. Zudem haben die europäischen Zentralbanken nach der Finanzkrise damit begonnen, die Stabilität des Goldes hervorzuheben und den privaten Goldbesitz zu fördern. Die französische Zentralbank erklärt auf ihrer Website, dass Gold "das ultimative Mittel der Wertaufbewahrung" ist. Auch auf der Website der italienischen Zentralbank heisst es, Gold sei "eine ausgezeichnete Absicherung gegen Ungemach". Ein weiterer guter Grund, "eine grosse Position in Gold zu halten", ist der italienischen Zentralbank zu-folge der Schutz vor hoher Inflation, "da Gold dazu neigt, seinen Wert im Laufe der Zeit zu halten. Ausserdem kann Gold im Gegensatz zu ausländischen Währungen nicht abwerten oder abgewertet werden. Gold werde nicht von einer Regierung oder einer Zentralbank ausgegeben und hängt daher nicht von deren Solvenz ab. Die niederländische Zentralbank sagt auf ihrer Website: "Ein Goldbarren behält immer seinen Wert. Gold ist das perfekte Sparschwein - es   ist der Vertrauensanker für das Finanzsystem. Wenn das System zusammenbricht, kann der Goldbestand als Basis dienen, um es wieder aufzubauen." Chart ausstehende US-Staatsanleihen: Laut dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, ist Gold "die Grundlage der Stabilität des internationalen Währungssystems". Diese Äusserungen sind mehr als bemerkenswert. Europas Zentralbanken erklären ganz offen und deutlich, dass Gold der von ihnen ausgegebenen Währung überlegen ist, und raten den Menschen zum Goldbesitz als "das perfekte Sparschwein" und als Schutz gegen "hohe Inflation" und gegen die Möglichkeit eines "Zusammenbruchs des Systems". Der Wirtschaftseinbruch wird nach Ansicht der OECD-Ökonomen nicht so schnell aufgeholt werden. Sie rechnen damit, dass noch Ende 2021 die Weltwirtschaftskraft um gut 5% schwächer sein wird als ohne Corona und die von dem Virus ausgelösten Massnahmen. Allerdings gilt das nur für den Durchschnitt aller Länder. In einem aktuellen Bericht plädiert die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich für die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen. Es werden diverse Varianten von digitalen Zentralbankwährungen für den Gross- und Einzelhandel vorgeschlagen. Dezentrale Kryptowährungen wie Bitcoin werden hingegen (auch von Yellen) kritisch gesehen. Einzelne Staaten, vor allem China mit etwa minus einem Prozent und Deutschland mit etwa minus zwei Prozent, sollen die Produktionslücke bereits bis Ende 2021 weitgehend aufgeholt haben, während andere Länder auch noch Ende 2021 stark unter dem Einbruch leiden werden, beispielsweise Indien mit -12%, Mexiko mit -9%, Brasilien und Türkei mit je -6%. Insgesamt gehen die Autoren der OECD-Studie davon aus, dass sich die Industrieländer deutlich schneller von dem Einbruch erholen werden als die Schwellen- und Entwicklungsländer. Der Grund dafür ist im Wesentlichen, dass die Industrieländer über sehr viel mehr Kapital und finanzielle Kraft verfügen als die armen Länder und daher auch leichter geeignete wirtschaftliche Gegenmaßnahmen ergreifen können. Chart Inflationsrate in %pa

Wir befinden uns mit der Kursentwicklung von Aktien in einer Blase von epischem Ausmass. Das gilt für ihre Länge, für ihre Grösse und für ihre Wachstumsgeschwindigkeit. Wir stehen wohl kurz bevor (Wochen bis sehr wenige Monate, wo es dann heisst: „Waiting for the Last Dance“. Und wie immer, heisst es dann wieder: „Die Letzen beissen die Hunde“.

US-Aktienmarkt Small&Mid-Caps (Weiss/rechts) – KMU-Gewinnentwicklung 12 Monate in % (rot/links) 

Alle Blasen enden mit der allgemeinen Überzeugung, dass die aktuelle noch nicht enden wird, die hohen Preise also halten,
… weil 1929 die Wirtschaft in ein „dauerhaftes Hochplateau“ eingemündet war.
… weil Greenspans US-Notenbankchef im Jahr 2000 eine dauerhafte Verbesserung der Produktivität vorhersagte und dem Aktienmarkt Unterstützung zusicherte.
… weil Bernanke 2006 glaubte, dass die US-Hauspreise lediglich eine starke US-Wirtschaft widerspiegeln, und wiederum signalisierte: Gewinnen Sie, so ist das ihre Sache; wenn Sie aber verlieren, können Sie auf die Unterstützung der US-Notenbank zählen.
… weil dieses Mal die Zinsen für immer bei 0% gehalten werden, in der ultimativen Versicherung des bekannten asymmetrischen Marktrisikos durch die US-Notenbank, von dem wir abhängig sind.
… weil dieses Mal das Mantra gilt, dass künstlich niedrige Zinsen einen Rückgang der Vermögenspreise verhindern können – für immer.


Der IWF treibt seine Pläne voran, eine echte globale Währung anzubieten.
Dabei könnte der SDR (Sonderziehungsrechte vom IWF) durch die Einführung eines digitalen „IMF Coins“ (IMF=International Monetary Fund bzw. Int. Währungsfonds IWF) aufgewertet werden. Dies liegt daran, dass eine globale digitale Währung den USD als Reservewährung bei internationalen Handelsgeschäften ersetzen würde. Der SDR des IWF ist eine Form von Weltgeld, das 1969 als Alternative zum USD geschaffen wurde, für den Fall, dass der USD irgendwie versagen sollte. Um den „IMF Coin“ als Weltleitwährung einzuführen, wird eine Konferenz benötigt, die der Bretton-Woods-Konferenz gleicht, die am 23. Juli 1944 stattfand. Bretton Woods wird das im Juli 1944 von 44 Nationen beschlossene System fester Wechselkurse bezeichnet, welches Goldparitäten und die volle Konvertibilität des USD als Leitwährung vorsah. Ziel des Abkommens war es nach dem zweiten Weltkrieg den internationalen Handel durch geordnete Währungsbeziehungen anzukurbeln. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in den kommenden zwei Jahren ein digitaler „IMF Coin“ (auch „SDR Coin“ genannt), der durch Gold gedeckt sein könnte, als neue Weltleitwährung eingeführt wird. Das Verhältnis zwischen den anstehenden weltweiten Insolvenzen und einer möglichen Einführung des „IMF Coins“ sollte in diesem Zusammenhang genau beobachtet werden. Allerdings sollte auch verstanden werden, dass es nicht zur USD-Abschaffung kommen wird. Stattdessen könnte voraussichtlich ein durch Gold gedeckter USD zum Einsatz kommen. Der „IMF Coin“ könnte dann an diesen goldgedeckten USD gebunden sein, um seine Rolle als digitale Leitwährung einzunehmen. Alle anderen digitalen Währungen der internationalen Notenbanken müssten dann an den „IMF Coin“ gekoppelt werden.


„Wer Eurasien beherrscht, beherrscht die Welt": Das ist die Kernaussage der sogenannten „Heartland-Theorie“, die der britische Geograph Halford Mackinder 1904 in einem anschliessend berühmt und äusserst einflussreich gewordenen Aufsatz veröffentlichte. Mackinder warnte seine Landsleute, dass ein Zusammenschluss der beiden aufstrebenden Landmächte Russland und Deutschland die weltweite Vormachtstellung der Seemacht Grossbritannien gefährden würde. Lange hat Mackinders Theorie die Aussen- und Machtpolitik des Landes geprägt – und tut es teilweise noch heute. Ein Blick auf die Geografie Grossbritanniens verrät, dass Mackinders Standpunkt nur folgerichtig ist. Die Entdeckung des amerikanischen Kontinents durch Christoph Kolumbus bedeutete für Europa eine Zeitenwende. Nicht nur, dass eine riesige Landmasse ihrer Eroberung und Zivilisierung harrte – der Zufluss von Edelmetallen versetzte die unterschiedlichen europäischen Staaten auch in die Lage, verstärkt Güter aus Asien zu kaufen, die sie sich vorher aus Kapitalknappheit nicht hatten leisten können. So wurde der Handel intensiviert. Seefahrt und Schiffbau gewannen immer mehr an Bedeutung - vor allem nach der Umrundung Afrikas und der damit geschaffenen Seeroute Indien durch den Portugiesen Vasco da Gama. Interessant dabei ist, dass die enormen Mengen an Silber, die Spanien aus seinen amerikanischen Kolonien Bolivien und Peru) gewann, scheinbar zwar zunächst Spanien, mittel- und langfristig allerdings England begünstigten. Denn das viele Silber heizte in Spanien die Inflation an, machte dadurch aber Produkte aus dem Norden Europas konkurrenzfähig und bereitete so indirekt den späteren wirtschaftlichen Aufstieg vor allem Englands sowie der Niederlande vor. In den nächsten Jahrhunderten trug die geografische Lage Englands entscheidend zu seinem Aufstieg bei. 1588 verlor Spanien bei dem Versuch, England über das Meer anzugreifen, einen Grossteil seiner Flotte. Die Vereinigung Englands und Schottlands im Jahr 1707 bedeutete dann das Ende der einzigen Landgrenze und verschaffte dem Königreich eine strategisch noch komfortablere Insellage. Weder Napoleon noch Nazideutschland konnten Grossbritannien in der Folge erobern, während London von aussen immer wieder auf die Bündnispolitik der Länder Kontinentaleuropas im Sinne eines Gleichgewichts der Kräfte einwirken konnte. Die vorteilhafte wirtschaftliche Entwicklung Englands, die nicht zuletzt durch natürlich vorhandene Binnenschifffahrtswege, Kanalbau und auch durch vergleichsweise preisgünstige Küstenschifffahrt begünstigt wurde, kulminierte dann ab 1750 in der Industriellen Revolution, deren Treibstoff die auf der Insel reichlich vorhandenen Kohlevorkommen waren. Die Kombination aus einer entwickelten Industrie, seiner geografisch günstigen Lage und seiner umfangreichen Flotte katapultierte Grossbritannien in den Rang der unangefochten grössten Weltmacht. Um die Weltmachtposition nicht zu verlieren, zielte die britische – genau wie später auch die US-amerikanische – Politik darauf ab, ein Bündnis zwischen Russland und Deutschland zu verhindern. Daran hat sich bis heute nichts geändert! Nach zwei verlorenen Weltkriegen, und nachdem sich nach 1945 der Eiserne Vorhang quer durch Europa gesenkt hatte, war es für die Bundesrepublik Deutschland ein grosser diplomatischer Erfolg, dass Grossbritannien 1973 der EU beitrat. Denn zum einen konnte dank Grossbritannien so der Einfluss Frankreichs innerhalb der EU ausbalanciert werden, zum anderen hoffte man in Bonn durch eine immer stärkere Anbindung Westdeutschlands an das westliche Lager ein potentielles Aufflammen der „deutschen Frage“, also eines aufgrund seiner Wirtschaft in Europa zu einflussreichem und damit verdächtigem Deutschland, zu entschärfen. Vor diesem Hintergrund stellt der aktuelle Brexit für Deutschland nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein geopolitisches Problem dar. Und nicht zu unterschätzten ist die Tatsache, dass sowohl Frankreich als auch Grossbritannien im Gegensatz zu Deutschland Atomwaffen besitzen. Mit dem Austritt Grossbritanniens entsteht nun ein Vakuum. Frankreich wird so militärisch gestärkt und besitzt mit seinem Atomwaffen-Arsenal ein ernst zu nehmendes Druckmittel gegen Deutschland und damit auch gegen Brüssel. Grossbritannien, das seit jeher eine „special  relationship“, ein spezielles Verhältnis mit den USA pflegt, dürfte sich geopolitisch nun verstärkt an die Vereinigten Staaten anlehnen. Die vor allem von den angelsächsischen Ländern befeuerte Konfrontation mit Russland zielt derweil darauf ab, die geopolitischen Optionen des Riesenreiches durch die Unterstützung von (Farb-)Revolutionen an seiner Peripherie zu beschränken und es durch Beschneidung seiner Energiemärkte wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. Dies setzt vor allem auch Deutschland unter Druck, gegen seine eigenen Interessen zu handeln, wie schon die aktuelle Debatte um Nord Stream II zeigt. Geostrategisch wäre es für Grossbritannien – wie auch für die USA – vorteilhaft, Russland und Deutschland gegeneinander auszuspielen und auf diese Weise beide Nationen zu schwächen. In den Achtziger Jahre forcierte Premierministerin Margaret Thatcher den Übergang von einer Industrienation zu einer Dienstleistungsgesellschaft und machte den Finanzplatz London zum Kraftzentrum des Landes. Die sogenannte „City“ dürfte die (geo)politische Ausrichtung Grossbritanniens entscheidend mitbestimmen. Wobei der Umstand, dass durch die neue finanzwirtschaftliche Ausrichtung gewisse geografische Faktoren, wie die Nähe von Absatzmärkten für Industriegüter, in den Hintergrund zu treten scheinen, trügerisch ist. Der Brexit wirft fundamentale geografische Fragen auf. Neben der Grenzfrage zwischen Nordirland und der Republik Irland dürfte vor allem die Frage, ob Schottland Teil Grossbritanniens bleiben möchte, an Bedeutung gewinnen. Ein erneutes Referendum könnte zu einem Austritt Schottlands und zu seinem Beitritt zur EU führen, womit England wieder eine Landgrenze bekäme. Zudem ist Schottland nicht nur wegen seines Nordsee-Öls von Bedeutung, sondern vor allem auch wegen der Marinebasen Faslane on Clyde und Coulport, wo sich die U-Boot-Flotte Grossbritanniens sowie nukleare Interkontinentalraketen befinden. Die tieferen Gewässer vor Schottland sind dabei als Standort für die U-Boote deutlich besser geeignet als die flacheren Gewässer vor England. Eine Abspaltung Schottlands würde also auch Auswirkungen auf die militärischen Möglichkeiten Englands haben. Auf der anderen Seite könnte der Brexit für Grossbritannien machtpolitisch betrachtet durchaus von Vorteil sein. Hier lohnt ein Blick auf das von der Öffentlichkeit wenig beachtete CANZUK-Projekt. Gemeint ist eine immer engere Zusammenarbeit, möglicherweise auch Union, der Staaten Kanada, Australien, Neuseeland und dem Britischen Königreich. Alle vier gehören dem Commonwealth an, sind englischsprachig und wirtschaftlich ähnlich entwickelt. Ein Staatenbund der Commonwealth-Länder wäre also weitaus homogener als beispielsweise die EU. Ein Blick auf die Landkarte verrät, dass Kanada an die rohstoffreiche Arktis grenzt und in Übermass über eine Ressource verfügt, die in Zukunft einen immer grösseren Machtfaktor darstellen wird: Wasser. Und zu Australien schreibt die „Deutsche Rohstoffagentur“: Australien verfügte 2015 über die weltweit grössten Re-serven an Eisenerz, Blei, Zink, Nickel, Tantal und Gold sowie an Rutil und Zirkon. Die zweit- und drittgrössten Reserven der Welt an Bauxit, Kupfer, Kobalt, Ilmenit, Silber und Seltenen Erden liegen ebenfalls in Australien. Sollte der CANZUK-Staatenbund tatsächlich zustande kommen, wäre dieser aufgrund seiner Geografie und seines Ressourcenreichtums automatisch ein schwergewichtiger globaler Machtfaktor. Die Zukunft Grossbritanniens nach dem Brexit könnte rosiger sein als viele denken. 


Der Grosse Reset des WEF trifft auf gute Voraussetzungen:
Erst dirigiert die WHO (in den Händen der Gates-Fou-ndation und der grossen Pharmakonzerne) die Nationalstaaten mit grossteils unangemessenen Massnahmen in der „Corona-Pandemie“ in die Wirtschaftskrise, dann verschulden sich diese mit grossen Hilfsprogrammen zur Abfederung eben dieser Massnahmen immer weiter. Kreditgeber sind die grossen Institute des weltweiten Finanzsystems, die wiederum von den Zentralbanken mit reichlich frischer Liquidität versorgt wurden (und werden). Die Abhängigkeit von ihren Kreditgebern bringt die Nationalstaaten „auf Linie“ – sie sind dabei beim „Grossen Reset“, ob sie wollen oder nicht. Ja, es stimmt, wir stehen an einem eminent wichtigen Punkt in der Entwicklung des gegenwärtigen Wirtschafts- und Sozialsystems. Das zumindest reflektiert die Idee des „Great Reset“ zu Recht. Das ist aber nicht ursächlich „Coro-na“ zuzuschreiben, das Virus hat die Entwicklung nur beschleunigt. Es gab frühe Anzeichen einer Krise.

Die einen warten auf den günstigen Wiedereinstieg, die anderen wollen es nicht im Depot haben. Der Rohstoffwert Uran gibt nach einer viele Jahre laufenden Baisse jetzt ein eindeutiges Kaufsignal. Die Atomkraftgegner können den weltweiten Ausbau der Kernkraft nicht verhindern. Gerade China in China will mächtig expandieren, aber auch Indien und jetzt mit Biden die USA. Der "Green Deal", den Brüssel und jetzt auch Washington gross herausposaunen, geht nur mit Atomkraft. Der Strombedarf wird zukünftig exponentiell wachsen (immer mehr Elektroautos, immer mehr Weltenbürger, die Strom nachfragen, Politik mit weg von Kohlkraft). Die Aktienpreisentwicklung der grossen Uranunternehmen sprechen bereits seit Wochen eine eindeutige Sprache. Nach vielen Jahren Baisse sind sie auferstanden. Der Ausbruch aus der langjährigen Abwärtsphase ist am Laufen. Nutzen Sie Rückschläge für den Kauf der Weltmarktführer Cameco (CCR) oder auch Fuel Energy (EFO), beide in CAD gehandelt.

Die Lieblingswährung im Darknet ist die Kryptowährung Monero, geschaffen 2014, mit 1.7 Mrd. USD Marktkapita-       lisierung. Im Gegensatz zum Bitcoin achten die Betreiber von Monero vor allem auf die Anonymität der Nutzer und ihrer Geldkreisläufe (man beachte einige Serien im Netflix). Der Nachteil der Kryptowährung ist für den Staat genau    das, was sie bei vielen Nutzern so beliebt macht: Sie funktionieren dezentral und entziehen sich so dem Staat mit einer möglichen wirtschaftlichen Globalsteuerung. Nach der Liberalisierung vieler öffentlicher Güter wie Wasser, Strom und Transport wäre die Privatisierung der Geldwirtschaft der finale Paukenschlag einer Epoche.

Sehr geschätzte Leser, Kunden, Abonnenten, Freunde, Partner

Wir wünschen (Euch) Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel in ein besseres 2021. Die Gefühle für dieses Jahr sind gemischt und werden nicht mehr speziell von uns untersucht. Grundsätzlich ist es wie immer: Die einen profitieren, die anderen leiden. Diese Schere wird sich noch mehr auftun, so dass wir wenigstens im Bereich der Vermögensanlage und im Trading für Erfolge und eine potentielle, fairere Annäherung sorgen. An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für die freundlichen Begegnungen (die waren in diesem Jahr bescheiden ausgefallen), die regelmässigen Gespräche und den geschätzten eMail-Austausch bei Fragen und Auskünften. Vor allem sind wir Ihnen dankbar für Ihr Vertrauen und Ihr Interesse am SWISSMASTER. Gerne begleiten wir Sie auch im 34. Jahr unserer Selbständigkeit. Wir standen zwar knapp davor, diese aufzugeben, aber mit Ihrer Hilfe, Loyalität und Unterstützung (siehe auch neues Rechnungsmuster mit einem kleinen Leit-faden und persönlichen Wunsch) machen wir das, was wir am besten können:

- mit unserem gesunden Menschenverstand, viel Herzblut und grosser Begeisterung sowie unserer breiten/langjährigen Erfahrung weg vom Mainstream die Finanzmärkte zuverlässig analysierenmutig -- - eine klare Meinung und Richtung vertreten sowie treffende Prognosen erstellen
- direkt, unverblümt, ehrlich und unabhängig von Interessenkonflikten und Obrigkeiten kommunizieren

Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen wie uns auch: Ausdauer, Optimismus, Erfolg - vor allem aber eine robuste Gesundheit und innere Zufriedenheit (bei den grossen als auch bei den kleinen Dingen des Lebens).  

 

 

Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen wie uns auch: Ausdauer, Optimismus, Erfolg - vor allem aber eine robuste Gesundheit und innere Zufriedenheit (bei den grossen als auch bei den kleinen Dingen des Lebens).